Willkommen bei Bunkernetzwerk
  Registrieren Sie sich     

  Login
 Benutzername
 Kennwort
 in Cookie speichern


Registrierung

  Hauptmenü
· Home
· Impressum
· Haftungsausschluß

Themen
· DDR-Bunkerforum
· NVA-Forum
· Hauptthemen
· beliebteste Artikel
· Artikel schreiben
· Onlineshop
· Büchertipp
· Web-Links
· Statistiken

NVA-Portal
· NVA-Webportal

Kontakt
· Schreiben Sie uns

  Wer ist online?
Im Moment ist niemand online.

Sie sind nicht registriert. Sie können sich ganz einfach registrieren. Klicken sie hier
Es sind 7 Gäste online !
Meine Erlebnisse im Bunker 302...
geschrieben bei 23.06.2008, 23:52 Uhr von Waffi

Bunker der NVA Ich möchte heute über meine Erlebnisse beim Besuch, des Bunkers-302 in Bunker Eichenthal, Eichenthaler Weg 7, 18334 Langsdorf OT Eichenthal, berichten.
Ich war in Barth an der Ostsee im Urlaub und wurde durch die Werbung auf den Bunker-302 aufmerksam gemacht.
Im Flyer steht geschrieben, dass die Öffnungszeiten: 1.4.-30.10. täglich 10 – 18 Uhr ist.
Also begab ich mich am Montag, den 28.04.2008 ca. 10:35 Uhr zum Bunker. Es waren noch zwei Leute da. Wir mussten erst Klingeln. Es kam eine Dame, nennen wir sie Bunki, die sehr verdutzt schaute und es kaum glauben wollte das drei Mann vor dem Eingang stehen und eine Führung im Bunker wollten. Nach unseren drängen öffnete sie und lies uns rein. Nun sagte sie, dass es ca. 1,5h dauert und es 12,50 EURO kostet. Die zwei Leute sagten daraufhin ab und gingen wieder. Nun stand ich allein da. Sie sagte mir, dass sie mit mir allein keine Führung macht. Es müssten schon 4 – 5 Leute sein. Mir war es auch unangenehm alleine eine Führung zu machen. Frau Bunki sagte mir ich sollte doch noch mal warten vielleicht kommen ja noch welche. Sie gab mir aber keine Hoffnung mit den Worten: „Am Montag kommt nie jemand so zeitig. Kommen sie doch am Dienstag um 12:00 Uhr wieder, da bekommen wir bestimmt 4-5 Leute zusammen.“ Das machte ich dann auch, denn es kam wirklich niemand mehr.

Nun fuhr ich am Dienstag, den 29.04.2008 ca. 11:00 Uhr zum Bunker und startete einen zweiten Anlauf. Dieser sollte alles was man sich denken kann in den Schatten stellen. Aber der Reihe nach:
Dieses Mal war das große Tor offen und man konnte in das Gelände rein gehen. Auf dem Parkplatz parkte ein zweiter PKW mit zwei Leuten und ich fragte sofort ob sie eine Führung mit machen wollten. Die Antwort: „Ja“. Ich freute mich da wir ja schon drei waren. Wir gingen in das Gelände rein. Vorbei an den Toiletten und bis zu einem Hochbunker. Dieser war wohl der Ausgangspunkt der Führungen. Aber weit und breit niemand zu sehen. Ein Hinweisschild sagte uns wir sollten im Kino Platz nehmen, was wir dann auch taten. Es wurde uns ein Film der uns an unsere Kindheit erinnerte gezeigt. Sonne, Regen, Verbreitung von Wellen, und Funk, was also jeder von uns schon mal in der Schule gelernt hat. Es kamen zwei weitere Leute und gesellten sich zu uns. Nun waren wir schon fünf Besucher. Und der Film lief und lief und es kam keiner. Mir und auch den anderen wurde es sehr kalt und wir gingen daraufhin aus dem Kino nach draußen. Wir waren ja schon ca. eine halbe Stunde im Kino. Wir rätselten nun was den mit der Führung werden würde. Plötzlich klingelte ein Telefon und da ja niemand da war und es ja vielleicht jemand am Telefon sein könnte der weis wie es weiter geht und der vielleicht auch deshalb anrief wurde ich ausgesucht um an das Telefon zu gehen. Ich nahm den Hörer ab und es war aber niemand vom Bunkerpersonal. Dieses Bunkerpersonal war plötzlich in Form eines herumbrüllenden etwas nennen wir es einen männlichen Menschen da. Er stellte sich, wie die Dame gestern auch nicht vor, sondern brüllte mich an warum ich an sein Telefon gegangen bin. Ich wollte es ihm erklären, aber er brüllte und lies mich nicht weiter zu Wort kommen. Ich sollte sofort ins Kino gehen. Da ich dachte das hat was mit dem militärischen Umgang/Ton zu tun, was ja am Eingang zu lesen ist, sagte ich: “Zu Befehl“. Aber ich sagte weiter, dass es im Kino sehr kalt ist. Nun ging das Rumpelstilzchen. So sah er aus wie ein Rumpelstilzchen mit spitzer Kopfbedeckung und die Kleidung wie aus dem Wald. Und darum nannten wir es in der Besuchergruppe auch sehr treffend, Rumpelstilzchen.
Nach ca. 5 Minuten kam unser Rumpelstilzchen wieder und brüllte zu mir er habe sich das nochmals überlegt mit mir und ich sollte das Gelände sofort verlassen. Durch diese Frechheit mit dem Telefon wird es für mich keinerlei Führung geben. Jetzt kam Frau Bunki zum Vorschein. Ich sagte das wir uns ja schon von gestern kennen und ich schon das zweite mal hier bin und ich doch nur eine Führung im Bunker wolle, weiter nichts. Das Rumpelstilzchen sagte nun zu dieser Frau: „Du bestimmst was wird“ und verließ den Ort. Somit konnte ich nun doch an einer Führung teilnehmen.
Nun ging es in den Bunker. Gespannt was uns nun begegnet gingen wir hinein. Ich muss an dieser Stelle einfügen, dass ich mich mit solchen Bunkern aus der DDR-Zeiten aus kenne. Ich habe unter anderem an und in solchen Bunkern zu DDR Zeiten gedient. Und deshalb ist so was für mich hoch interessant.
Wir gingen durch einen langen Gang der mit lauter blauen Lampen dunkel beleuchtet war. Man sah kaum wo man hin trat. Die Neonröhren die dort hin gehörten waren entfernt worden. Weiter ging es durch die „Schleuse“. Nun ging es durch verschiedene Räume mit Notstromaggregaten, Wasserversorgung, Stromverteiler, Funkverteiler, Klimaanlagen, Steuerpulten und zum Schluss zu dem Raum von wo aus der Bunker angeblich geführt worden ist. Dabei wurde uns ab und zu ein künstlich weißer Rauch in den Raum gesprüht und mit farblichem Licht alles noch ein bisschen untermalt. Ich meine den Rauch den man auf den Bühnen von Theater oder Kino oder Fernsehen nimmt. Ich weis nicht was das nun darstellen sollte. Zum Schluss bekamen wir eine „Nachgemachte“ Originalgetreue Atombombenexplosion in dem Führungsraum vorgespielt. Dabei wieder sehr viel weißer Nebel, eine Tafel viel von der Wand, ein Stuhl wurde durch einen sehr starken Wind, mittels Gebläse erzeugt, zum umstürzen gebracht. Der gesamte Raum wurde erschüttert. Nun wurde uns durch Frau Bunki erklärt das die NVA-Soldaten nun raus müssten und die Antennen wieder auf zurichten, den die sind ja nun durch den Atomschlag umgefallen. Wir Verliesen nun den Bunker und die Frau Bunki erzählte uns, dass sie eine Tochter eines 10-Enters sei und dadurch alles weis. Sie weis auch wie man sich als Soldat fühlt und wie man sich aufführen muss.

Fazit:

Ich möchte nun mit der Märchenstunde aufhören sonst stehen mir noch meine wenigen Haare, ich habe Glatze, zu Berge. Leider ist das keine Märchenstunde gewesen, sondern unsere Erlebnisse bei der Führung im Bunker-302. Diese Führung hat nichts aber auch gar nichts mit militärhistorischen zu tun. Das man so was auf die friedliche Menschheit los lässt ist eine bodenlose Frechheit und Unverschämtheit. Abgesehen von dem eingangs erwähnten Vorfall, dem unberechtigtem telefonieren, ist diese Art der Führung durch einen Bunker der eine sehr große militärhistorische Bedeutung hat hinsichtlich der fehlenden fachlichen Kompetenz eine Arroganz und Intoleranz im größten Maße. So wie hier die Geschichte verdreht wird ist es nur eine zeitliche Frage bis unser Nachwuchs nichts mehr an Wahrheit erfährt. Wie hier mit militärhistorischer Geschichte umgegangen wird muss jeden ehrlichen Geschichtenschreiber vor Wut erblassen lasen.
Ich kam mir vor als habe ich mich nicht in einem Bunker der ehemaligen NVA befunden sondern eine Fahrt mit einer Geisterbahn auf dem Rummeln gemacht.
Ich wollte mich eigentlich beim Bürgermeister der Gemeinde Beschweren der ja so was erst genehmigt hat. Aber keiner da. Habe mich dann mit den Einheimischen unterhalten und es wurde mir gesagt: “Ist uns allen schon bekannt“. Warum geht ihr auch dort hin. Es gibt doch andere Sehenswürdigkeiten hier im Norden. Das Rumpelstilzchen hat sogar in der hiesigen Tankstelle, auf Grund seines Verhaltens auf dem Gelände der Tankstelle, Hausverbot. Und das will was heißen.
Folgende Punkte möchte ich noch mal richtigstellen:
1. Öffnungszeiten laut Flyer „Es ist geöffnet“! Lüge!
2. Angebot Bistro! Lüge! Nichts da. Hunger und Durst konnten nicht gestillt werden!
3. Verfälschung der militärhistorischen Geschichte der DDR!
4. Totale Verfälschung und Verschandelung des Bunkers von innen! Geisterbahn!
5. Eine Atombombenexplosion nachzumachen, dass alleine ist doch schon ein Verbrechen. Das kann man nicht nach machen! Man muss doch sehr froh sein, dass so was nicht geschehen ist. Und noch was: Warum warnt man nicht, vor allem die Frauen, der Besuchergruppe das jetzt gleich was passiert? Muss es erst zu Verletzungen oder zum Tote kommen?
6. Sinnlos, 50 km um sonst gefahren!
7. Keine Aufarbeitung der militärhistorischen Geschichte der DDR!

Ich möchte alle warnen in den Bunker-302 zu gehen um an einer Führung teilzunehmen. Wenn ihr es trotzdem macht werdet ihr euch Maßlos ärgern. Es gibt im Norden unserer Republik viel Sehenswertes und besuchswertes. Es muss nicht unbedingt der Bunker-302 sein. Und wenn ihr einen Bunker sehen wollt wie es wirklich war dann bitte einen anderen aufsuchen. Es gibt sehr viele Bunker wo die Wahrheit gesagt wird und man nicht belogen und verarscht wird.
Warum wird der Bunker-302 nicht durch die verantwortlichen Behörden geschlossen!



 
  verwandte Links
· mehr zu Bunker der NVA
· Beiträge von Waffi



Meine Erlebnisse im Bunker 302... | Benutzeranmeldung | 12 Kommentare
Wir sind nicht verantwortlich für Kommentare unserer Benutzer
Re: Meine Erlebnisse im Bunker 302...
von wassermax am 26.07.2008, 16:57 Uhr
(Benutzerinformation | Nachricht senden)
Hallo Waffi,

ich war am 27.07.2008 auch in diesem Bunker.
Wenn ich Deinen Beitrag hier schon früher gelesen hätte, dann wäre ich da nicht hingefahren.
Die Sinnlosigkeit dieser Führung ist durch nichts zu übertreffen.
Rumpelstilzchen habe ich gottseidank nicht kennengelernt, aber dafür ist " Bunki " wirklich die Krönung.
Wenn ihr Vater tatsächlich ein Berufssoldat war, dann hat er ihr aber nur Mist erzählt.
Bunki hat 0 Ahnung vom Troposphärenfunk
( ich selbst war nur ein Tastenquäler auf Kurzwelle im FUTB 51 ) aber die Grundfunktion der Tropos kenne ich schon.
Der Bunker selbst war doch original niemals mit einer solchen Geisterbahnbeleuchtung ausgestattet.
Der Gipfel war dann die simulierte Explosion, ein paar Vibratoren unter dem Bretterboden und ein wenig Druckluft um damit die Leute zu erschrecken.
Dämlicher geht es kaum noch.
Vielleicht sollte man einmal das zuständige Gerwerbeaufsichtsamt informieren.
Du hast völlig recht, das Ding müsste verboten werden.
Hier wird der Status des angeblichen Denkmals ausgenutzt um die wirren Gedanken von ein paar Spinnern unters Volk zu bringen und dafür auch noch reichlich zu kassieren.
Auch das dumme Friedensgequatsche während der gesamten Führung ging nicht nur mir, sonder fast der gesamten Gruppe auf die Nerven.
Gebetsmühlenhaft wurde uns alle 5 Minuten erklärt, dass sie ( Bunki ) froh sei, dass in der Gruppe Bürger beider deutscher Staaten vertreten sich und wir doch nun endlich mal merken müssen wie wichtig der Frieden ist.
Vor allen Dingen konnte Bunki bei ihren Erklärungen immer ein richtig schön betroffenes Gesicht machen.
Dafür hat die garantiert extra geübt.
Ich fragte Bunki dann auch nach dem Grund des Fotografierverbotes.
Sie erklärte mir allen Ernstes, dies müsse sein aus Gründen der Geheimhaltung.
Haben die immer noch Angst vor der CIA??
Natürlich ist Frieden wichtig und ich bin auch froh, dass ich in Frieden leben kann.
Aber Bunki und Consorten sind ein Grund für eine Kriegserklärung.
Ich kann mich Deine Empfehlung nur anschließen und jedem von einem Besuch des Bunkers abraten.
Diese Führung mit versuchter Gehirnwäsche und die Herrichtung des Bunkers spiegelt in keinster Weise die wirklichen Bedingungen wieder.
Trotz alledem gibt es auch Lichtblicke.
Im Technik Museeum Pütnitz gibt es für 5¤ Eintritt eine imposante Sammlung ehemaliger DDR Zivil-und Militärtechnik zu sehen und die Jungs dort können auch qualifizierte Erklärungen liefern.
Im nächsten Sommer werde ich wieder dort sein, weil ein Tag gar nicht ausreichte.

Wassermax


Re: Meine Erlebnisse im Bunker 302...
von Zaungast am 28.07.2008, 16:37 Uhr
(Benutzerinformation | Nachricht senden)
Das ist doch alles total übertriebener und verzerrter Quatsch. Nichts für ungut, aber so einen Humbuk habe ich lange nicht gelesen.

Der kristische Leser mag nach einem Besuch selbst entscheiden. Das ist wie nach dem Lesen der BILD-Zeitung!


Re: Meine Erlebnisse im Bunker 302...
von derjustierer am 27.07.2009, 22:37 Uhr
(Benutzerinformation | Nachricht senden)
du bist DER LETZTE SPINNER !!! hast wohl selber nen bunker & machst einfach bissel negative werbung - kann ich KEINESFALLS nachvollziehen !!! 302 ANSEHEN !!! die M.s aus Helbra - waren heute da - EIN MUSS !!!!


Re: Antwort auf Beiträge im Internet, Printmedien, Hörfunk- und TV- Sendungen
von flottelotte42 am 31.07.2009, 18:25 Uhr
(Benutzerinformation | Nachricht senden)
Herr Kampe hat reagiert und fasst zusammen. Ein interessanter Beitrag zum Thema.

gefunden, siehe
http://www.hptnzmfnv.homepage.t-online.de/Texte/eichenthal.htm

gruß
flottelotte42


     
 


Alle Teile dieses Angebots unterliegen dem Copyright und sind nach Urheberrechtsgesetz, §4 und §55a als Datensammelwerk geschützt. Jede Art der Verwertung bedarf der schriftlichen Zustimmung des Rechte-Inhabers.
 

 

  Mit Urteil vom 12. Mai 1998 - 312 O 85/98 - Haftung für Links; hat das Landgericht (LG) Hamburg entschieden, dass man durch die Erstellung eines Links, die Inhalte der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann - so das Gericht - nur dadurch verhindert werden, dass man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Da wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben, distanzieren wir uns ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf diesem Server und machen uns die Inhalte der gelinkten Seiten nicht zu eigen.Diese Erklärung gilt für alle verfügbaren Links auf diesem Server sowie die vorhandene Linkliste.